Preisjury

Dagmar Andres-Brümmer

Dagmar Andres-Brümmer ist Biologin und seit 17 Jahren verantwortlich für die Kommunikation der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, einer international tätigen Naturschutzorganisation mit Sitz im Zoo Frankfurt. Der Arbeitsschwerpunkt der ZGF liegt in Afrika, wo alles mit Bernhard Grzimeks Engagement in der Serengeti begann. Andres-Brümmer hat in Mainz Biologie studiert und in ihrer Diplomarbeit die Lebewesen im Wasser der Spree und in den zahlreichen Fließen des Spreewalds untersucht. Privat ist sie dem Wasser treu geblieben und als Freitaucherin in Seen und Ozeanen unterwegs. Als mehrfache Deutsche Meisterin und Rekordhalterin zählt sie zu den besten Freitaucherinnen Deutschlands.

Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann

Wissenschaftlicher Direktor im Bundesamt für Naturschutz, dort Leiter des Fachgebietes „Naturschutz und Gesellschaft“. Honorarprofessor am Geographischen Institut der Universität Bonn. Darüber hinaus ist er in zahlreichen Fachgremien, wissenschaftlichen Gesellschaften und in der Forschung aktiv. U. a. Sprecher des „Arbeitskreises Geographie und Naturschutz“ (AKGN) innerhalb der „Deutschen Gesellschaft für Geographie“ (DGfG), Mitglied des Vorstandes der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, Stellvertretender Vorsitzender der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft sowie Fachmitglied des Ökologischen Beirates des LVR-Freilichtmuseums Kommern. Ordentliches Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz des Rates der Bundesstadt Bonn sowie Mitglied des Kuratoriums der „Stiftung Bonner Altenhilfe“ und Mitglied des Kuratoriums der „Stiftung Archiv, Forum und Museum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland“ (AFM).

Dr. Axel Gebauer

Mit 30 hat er die Leitung des Tierparks Görlitz übernommen. Seit 2011 arbeitet er als Tierfotograf und –filmer. Axel Gebauer ist Verhaltensbiologe und hat mehr als 90 wissenschaftliche Artikel über Vögel und Säuger der Antarktis, Tibets und Deutschlands publiziert. Er engagiert sich für den Schutz bedrohter Tierarten, z.B. als Mitglied des Red Panda Network. Seit 1975 ist er mit der Kamera in der Natur unterwegs. Zahlreiche Fotos wurden in Printmedien und Artikel in Magazinen publiziert. Beim Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year war er Finalist. Seit 2009 filmt er, natürlich ebenfalls Tiere. 2013 wurde der Film über die Lausitz mit dem Deutschen NaturfilmPreis ausgezeichnet. 2018 war mit seinem Film über den „kleinen Panda“ unter den Nominierten.

Lena Leonhardt

Lena Leonhardt wurde 1987 geboren. Sie studierte Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg und der Ryerson University in Toronto. 2014 feierte sie mit dem Dokumentarfilm RHEINGOLD ihr Kino-Debüt. 2016 folgte HUNDESOLDATEN – ihr Abschlussfilm, für den sie u.a. mit dem Grimme Preis ausgezeichnet wurde. 2017 wurde sie ins Talent - Programm der Berlinale aufgenommen. Sie lebt in Stuttgart und arbeitet als Regisseurin und Filmautorin.

Herbert Ostwald

Herbert Ostwald studierte Biologie in Berlin, arbeitete seit 1988 beim SFB-Hörfunk als Reporter und bei der Tageszeitung „Neue Zeit“ als Redakteur. Seit 1995 macht Ostwald kurze und lange Filme über Mensch, Tier und Umwelt und Wissenschaft u.a. für ARD, ZDF, Arte, Terra Mater und National Geographic. 1997 war er Teilnehmer der „Wildlife Filmmaking School“ in Schweden. 2002 Teilnehmer der „Discovery Campus Masterschool“ in München. 2003 wurde er für „Fabelhaftes Langohr“ für den Grimme-Preis nominiert. Er hat zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Festivals gewonnen, zuletzt einen "Panda“ für „Nacktmulle – Superhelden der Forschung“ bei der „Wildscreen“ in Bristol/England.

Nominierungsjury

Katrin Dücker-Eckloff

Ist seit 20 Jahren freie Editorin. Sie arbeitet für ARD,  ZDF,  SWR,  NDR, WDR, Arte, RTL, ORF, NatGeo/USA und Smithonian Channel/USA. Ihre Vorlieben sind lange Formate ab 45 Minuten mit Schwerpunkt Natur, Umwelt und Politik. 2015 erhielt sie auf dem Darßer NaturfilmFestival den Sonderpreis der Jury für den besten Schnitt. Sie wohnt mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann in der Nähe von Hamburg.

Claudia Sewig

Claudia Sewig, geboren 1972, studierte in Hannover und Hamburg Biologie und arbeitete in Zoos und dem Durrell Wildlife Conservation Trust auf Jersey mit den Schwerpunkten Zoopädagogik und Artenschutz. Im Anschluss absolvierte sie die Axel-Springer-Journalistenschule. Seit 2001 ist sie als Redakteurin tätig; unter anderem leitete sie die Wissenschaftsredaktion des „Hamburger Abendblatts“ und ist derzeit die Stellvertretende Redaktionsleiterin der „Welt“ in Hamburg. Sie besuchte internationale Wissenschaftskongresse und bereiste Naturschutzgebiete in aller Welt.

Cornelia Volk

Cornelia Volk wurde am 6. Juni 1970 in Heilbronn a. Neckar geboren. Nach dem Abitur studierte sie Allgemeine Rhetorik, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Tübingen und war in mehreren Theater-Ensembles als Regisseurin und Schauspielerin tätig. Seit 1997 arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin von Naturfilmen und Dokumentationen, vor allem für den MDR und Arte. Ihr Interesse gilt Themen wie Artenschutz und grenzübergreifenden Peace Parks, sowie dem Zusammenleben von Mensch und Tier in aller Welt. Besonders gern ist sie auf dem Balkan unterwegs – und schnorchelnd mit Meeresschildkröten vor der Küste von Naxos.

Udo A. Zimmermann

Er studierte Germanistik, Soziologie Geographie und als Gast an der HFF München. Er arbeitete von 1980 bis 2015 beim Bayerischen Fernsehen als Redakteur und war verantwortlich für verschiedene Natur- und Tierreihen des Bayerischen Rundfunks wie Zoo & Co, Nashorn, Zebra & Co., Zuflucht Wildnis, Welt der Tiere und naturexclusiv . Von 2005 an und leitete er die Redaktion Tiere und Natur. Als Autor einer Reihe von Filmen führten ihn Recherche- und Dreharbeiten in viele Naturräume der Welt.

Kai Lüdeke

Geb. 1979 in Bremen, leitet seit 2009 das Darßer NaturfilmFestival und die Verleihung des Deutschen NaturfilmPreises. Davor arbeitete er im WIldpark Eekholt in Schleswig-Holstein im Umweltbildungs- und Veranstaltungsbereich. Als Freizeit- und Tourismuswissenschaftler befasste er sich schon während seines Studiums intensiv mit dem Thema Mensch und Natur.