Generation Waldbesetzer – Im Baumhaus gegen die Klimakrise

Für den Ausbau der A49 soll der Dannenröder Forst abgeholzt werden. Klimaaktivisten aus ganz Europa besetzen den Wald, um die Rodung zu verhindern. Unterstützt werden sie von Dorfbewohnern und Bürgerinitiativen, die seit Jahrzehnten vor Ort gegen den Autobahnausbau kämpfen. Als im November 2020 Tausende von Polizisten anrücken, um die Waldbesetzung zu räumen, spitzt sich der Konflikt zu. Re: begleitet die Waldbesetzer und ihre Unterstützer, aber auch die Polizei und parlamentarische Beobachter während der vier Wochen der Räumung.

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11:00 Uhr
Darßer Arche Wieck

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Credits

Land
Deutschland

Produktionsjahr
2020

Länge in Minuten
30

Altersempfehlung
-


Regie
Karin de Miguel Wessendorf, Tatjana Mischke
Buch
Tatjana Mischke, Karin de Miguel Wessendorf
Kamera
Frank Kranstedt, Jennifer Günther, Dieter Stürmer, Roland Possler
Schnitt
Dirk Hergenhahn
Musik
-
Ton
Ralf Weber
Redaktion
Sabine Mieder, Bettina Schmidt-Matthiesen (HR)
Producer:in
-
Produzent:in
Valentin Thurn (Thurnfilm)
Produktion
Thurnfilm im Auftrag von HR und ARTE

Regie

Karin de Miguel Wessendorf

Karin studierte zunächst Germanistik und Romanistik, anschließend Medienwissenschaften in Barcelona, München und Köln. Nachdem sie in der NGO Promedios zur Förderung indigener Dokumentarfilme in Mexico arbeitete, realisierte sie Veröffentlichungen, Vorträge und Workshops zum Thema Videoaktivismus, Community Media und politisch eingreifender Dokumentarfilme. Seitdem macht sie Fernsehdokumentationen und Radiofeatures für WDR, ZDF, ARTE, NDR und SWR zu sozialen und umweltpolitischen Themen.

Tatjana Mischke

Tatjana Mischke arbeitet seit 2007 als freie Journalistin, Autorin und Redakteurin für verschiedene Fernsehsender, wie z. B. ARD, WDR, SWR, HR, Vox, Sat1, Kabel 1 und Arte. Sie hat Regie und Dramaturgie am Mozarteum in Salzburg und der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin studiert. Sie arbeitete viele Jahre als Regisseurin für zahlreiche Theater, wie z. B. dem Nationaltheater Mannheim, den Salzburger Festspielen und den Kammerspielen Hamburg. 2019 erhielt sie den Hauptpreis des Salus Medienpreises.