Nominiert

Naturwunder Gemüsegarten – Die große Welt der kleinen Tiere

Er ist Speisekammer, Liebesnest und manchmal auch Schlachtfeld. Die Rede ist von einem Gemüsegarten. Einem Garten, in dem Insekten, Spinnen und Weichtiere eine Zuflucht finden, da der Gärtner auf alle Gifte verzichtet. Dann tut sich eine artenreiche Welt auf, die niemand erwartet – voller großer und kleiner Dramen. Der Film zeigt den Mutterinstinkt eines Ohrenkneifers, den Kampf von Schlupfwespen mit Raupen, den Alltag im Hofstaat der Hummelkönigin und das Liebespiel der Weinbergschnecken. Eine Welt voller kleiner Wunder, die sich so in jedem Gemüsegarten abspielen könnten, wenn überall auf Gifte verzichtet würde. Mit einzigartigen Makro- und Zeitlupenaufnahmen ist dies ein Naturfilm der besonderen Art: ein filmischer Appell für mehr Artenvielfalt vor der eigenen Haustür.

Film auf Event sehen

15:00 Uhr
Kulturkaten Prerow

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Credits

Land
Deutschland

Produktionsjahr
2022

Länge in Minuten
52

Altersempfehlung
-


Regie
Guilaine Bergeret, Rémi Rappe
Buch
Guilaine Bergeret, Frank Nischk, Remi Rappe
Kamera
Guilaine Bergeret , Remi Rappe
Schnitt
Isabelle Albert
Musik
Anthony Touzalin, Philippe Codecco
Ton
-
Redaktion
Claudia Schwab, Anne Holländer (SWR/ARTE)
Producer:in
Frank Nischk (Längengrad)
Produzent:in
Thomas Weidenbach, Sarah Zierul (Längengrad), Gildas Nivet, Tristan Guerlotte (Grenouilles)
Produktion
Längengrad und Grenouilles im Auftrag von SWR und ARTE

Regie

Guilaine Bergeret

Nachdem sie acht Jahre lang als Produktionsleiterin gearbeitet hatte, studierte Guilaine Bergeret Tierfilm an der renommierten IFFCAM, Universität von La Rochelle. Als Realisatorin, Drehbuchautorin und Filmeditorin verantwortete sie schon eine ganze Reihe von Produktionen, darunter Dokumentationen über den Papageientaucher und Insekten als Nahrungsmittel.

Rémi Rappe

Rémi Rappe studierte Biologie in Bordeaux und Tierfilm an der IFFCAM in Ménigoute. Als Autor und Regisseur realisierte er mehrere Dokumentationen, unter anderem in Kanada, Chile und Ecuador. Darunter der mehrfach preisgekrönte Film „Araucaria Araucana“ über die Beziehung zwischen uralten Bäumen und dem Volk der Pehuenche in Chile.