Preisträger

Planet without Apes

Preisträger 2022:
Jury-Preis für herausragende Leistungen

Der Film deckt den illegalen Handel mit Menschenaffen auf. Im Kongo finden die Reporter einen von Wilderern erschossenen Bonobo. Für jedes Affenbaby, das in einem Zoo oder als Haustier landet, sterben zehn Erwachsene. Um die Menschenhändler zu entlarven, geben sich die Reporter als Käufer aus. Ein Whistleblower deckt die Rolle korrupter Beamter auf. Die Nachfrage wird von Ländern wie China, den USA und Thailand getrieben. In einem heruntergekommenen Zoo in Bangkok findet das Team einen Bonobo mit fragwürdiger Dokumentation. Mit Hilfe von Experten wie Jane Goodall versuchen sie, es zu befreien. Die internationalen Behörden verweigern jedoch die Zusammenarbeit.

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Doclights GmbH / NDR Naturfilm

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20:00 Uhr
Kulturkaten Prerow

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Credits

Land
Deutschland

Produktionsjahr
2021

Länge in Minuten
52

Altersempfehlung
-


Regie
Felix Meschede, Manuel Daubenberger
Buch
Felix Meschede, Manuel Daubenberger, Michel Abdollahi
Kamera
Felix Meschede
Schnitt
Felix Meschede, Thorsten Wenning, Federico Rinaldi
Musik
Michael Dommes
Ton
Nick Würpel, Sven-Michael Bluhm
Redaktion
Dietmar Schiffermüller (NDR)
Producer:in
-
Produzent:in
Jörn Röver (Doclights)
Produktion
Doclights im Auftrag des NDR

Regie

Felix Meschede

Felix Meschede ist Journalist und Filmemacher. Er studierte Medienwissenschaften und Geographie und absolvierte die Hamburg Media School mit dem Master of Journalism. Seitdem arbeitet er für den Norddeutschen Rundfunk als Autor und produziert für Produktionsfirmen Dokumentationen und Reportagen. Er dreht und schneidet seine Filme meistens selbst. Seine Arbeit wurde mit dem Prix Europa und dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Außerdem wurde er gemeinsam mit Kollegen auf internationalen Filmfestivals nominiert bzw. ausgezeichnet, unter anderem auf dem Natur Vision Filmfestival, dem Lone Star Filmfestival, dem Portland Filmfestival und dem Santa Monica Filmfestival.

Manuel Daubenberger

Manuel Daubenberger ist ein investigativer Reporter und Filmemacher. Er hat an der LMU München Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Sinologie studiert. Seine Magisterarbeit schrieb er in Quito/Ecuador über die linkspopulistischen Regierungen Lateinamerikas. Nach dem Studium volontierte er beim Norddeutschen Rundfunk. Seit 2014 arbeitet er als freier Reporter und Filmemacher unter anderem für die Sendungen "Panorama", "Strg_F" und "extra 3" sowie für die ZEIT. Für seine internationalen investigativen Recherchen wurde er gemeinsam mit Co-Autoren unter anderem mit dem Prix Europa, dem Otto-Brenner-Preis, dem Helmut Schmidt Journalistenpreis, dem Georg von Holtzbrinck Preis, dem Grimme Online Award und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.