Wie gelingt die Verkehrswende?

Wie können unsere Städte lebenswerter werden? Wie wird die Luft sauberer? Wie gehen sie mit den steigenden Temperaturen durch den Klimawandel um? Wie können sie Raum schaffen für eine wachsende Bevölkerung? Alle diese Fragen stellen sich Stadtplaner und Politiker auf der ganzen Welt. Und sie bauen ihre Städte um, in einem rasenden Tempo: In Paris sperrt Bürgermeisterin Anne Hidalgo die Stadtautobahn am Seineufer und macht sie zur Flaniermeile. Gleichzeitig sollen Flugtaxis und eine Verdopplung des Metronetzes die Mobilität ohne Auto vereinfachen. Menschen sollen in Zukunft bestenfalls nur noch in ihrem Viertel wohnen, arbeiten und einkaufen. Kein Weg soll länger als 15 Minuten dauern. Die Regierung in Barcelona unter Ada Colau sperrt ganze Stadtviertel für Autos, um die Luftverschmutzung zu senken. Kopenhagen baut Fahrradschnellstraßen die bald Städte im ganzen Land miteinander verbinden. Hier soll das Auto auch für Betriebe und Handwerker bald überflüssig werden. In Berlin entsteht eine Modellstadt auf dem Areal des ehemaligen Flughafen Tegel. Hier wird klimagerecht gebaut und Sharing-Stationen sollen das eigene Auto überflüssig machen. Das Ziel der Stadtplaner: Mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger. Doch die Visionäre müssen auch mit Widerständen kämpfen. Der Umbau dauert oft deutlich länger als geplant. Ist er überhaupt so möglich, wie sie sich ihn vorstellen? Die Dokumentation: „Wie gelingt die Verkehrswende?“ zeigt bahnbrechende Ansätze für eine gelungene Verkehrswende in unseren Städten – in Europa und auf der ganzen Welt.

Credits

Land
Deutschland

Produktionsjahr
2022

Länge in Minuten
52

Altersempfehlung
-


Regie
Johan von Mirbach
Buch
Johan von Mirbach
Kamera
Frank Kranstedt, Chris Rowe, Greg Somerville, Tiphen Ismene
Schnitt
Nico Schlegel
Musik
Hans Engel
Ton
Ralf Gromann
Redaktion
Kathrin Bronnert (NDR)
Producer:in
-
Produzent:in
Valentin Thurn (Thurnfilm)
Produktion
Thurnfilm im Auftrag von NDR und ARTE

Regie

Johan von Mirbach

Johan studierte Regionalwissenschaften in Lateinamerika, in Deutschland und Argentinien. Während seines Studiums arbeitete er als Hörfunkjournalist. Nach seinem Diplom wechselte er zum Fernsehen und arbeitete von 2006–2021 als Redakteur bei einer Filmproduktionsfirma für mehrere deutsche Sender. Im Jahr 2012 machte er sich als Filmemacher und Regisseur selbstständig. Seitdem führte er Regie bei mehreren Dokumentarfilmen für deutsche und internationale Sender wie WDR, ARD, ARTE, ZDF oder DW.