Im Osten überragt der Mont Blanc die Alpen, im Süden dominiert der Pic du Midi die Pyrenäen. Zwei Gebirge – zwei Gesichter Frankreichs. Doch eines eint sie: Das Klima wandelt sich, Gletscher ziehen sich zurück, die Schneegrenze steigt.
Nicht alle verlieren: Steinböcke klettern unbeeindruckt über schneefreie Felsen – ihr Lebensraum wächst. Alpendohlen zieht es zu den Menschen, denen sie mit Vorliebe das Essen stehlen.
Der Film zeigt, wie sich Tiere in den Hochlagen anpassen – oder verschwinden. Er folgt jungen Luchsen durch die Wälder, fliegt mit Alpendohlen von Gipfeln zu Skiliften und blickt tief hinein in eine wenig bekannte Welt: Mikroskopisch kleine Lebewesen im Schnee – sichtbar gemacht durch Spezialkameras und die Arbeit von Forschenden.
Land
Deutschland, Frankreich
Produktionsjahr
2025
Länge in Minuten
50
Alterseinstufung
ab 0

Heike Grebe ist eine junge, ambitionierte Autorin und Regisseurin von Naturfilmen. Nachdem sie 4 Jahre lang festangestellt bei Blue Planet Film in Hamburg arbeitete, machte sie sich 2015 selbstständig. Für den WDR realisierte sie einen Film über die Wisente, um sich anschließend an das schwierige Thema „Truppenübungsplatz Senne“ zu wagen. Mit ihrer eigenen Produktionsfirma FLYING PANGOLIN FILM produziert sie seit 2017 nun auch eigene Projekte für NDR, ORF und WDR, unter anderem eine zweiteilige Serie über die „Friesischen Inseln“. Nach Abschluss der zweiteiligen Produktion über Vietnam arbeiten sie aktuell an einem 4-teiligen Naturfilm über Frankreich.

2017 gründeten Autorin Heike Grebe und Kameramann Michael Riegler die Produktionsfirma FLYING PANGOLIN FILM. Seitdem führen sie bei ihren Filmen gemeinsam Regie und produzieren Naturfilme für ARD, NDR, WDR, ARTE und ORF. Für das internationale Filmprojekt über Vietnam schlossen sie sich mit Johannes Berger und Stephan Krasser zusammen, um vor Ort die ungewöhnlichen und seltenen Tierarten zu filmen.