Deutscher NaturfilmPreis 2026: Zwölf herausragende Natur- und Umweltfilmproduktionen nominiert

Die Deutsche NaturfilmStiftung hat die zwölf nominierten Filme für den Deutschen NaturfilmPreis 2026 bekannt gegeben. Aus mehr als 100 Einreichungen deutscher Film- und Fernsehproduktionsgesellschaften sowie freier Filmschaffender wählte eine unabhängige Nominierungsjury die Produktionen aus, die nun im Wettbewerb um eine der wichtigsten Auszeichnungen für Natur- und Umweltfilme im deutschsprachigen Raum stehen. Der Deutsche NaturfilmPreis ist mit insgesamt 26.000 Euro dotiert und wird seit 2008 auf dem Fischland-Darß-Zingst verliehen.

Die diesjährige Auswahl zeigt die beeindruckende Bandbreite des deutschen Naturfilms: Die nominierten Produktionen führen in die eisigen Wildnisräume Nordasiens, an die Küsten Gabuns und Kaliforniens, nach Tasmanien, Frankreich, Spanien und ins Mittelmeer. Sie erzählen von außergewöhnlichen Tierwelten und faszinierenden Ökosystemen ebenso wie von den Herausforderungen des Klima- und Artenschutzes, wissenschaftlichen Entdeckungen und dem Verhältnis von Mensch und Natur.

„Die diesjährigen Nominierungen zeigen eindrucksvoll, wie stark und vielfältig der deutsche Naturfilm heute aufgestellt ist. Die Filme begeistern mit außergewöhnlichen Naturaufnahmen und packenden Geschichten, greifen zugleich aber auch zentrale Zukunftsfragen unserer Gesellschaft auf. Sie machen die Schönheit und Verletzlichkeit unserer natürlichen Lebensgrundlagen sichtbar und zeigen, welche Bedeutung Natur- und Umweltfilme für das Verständnis unserer Welt haben“, sagt Anika Rennspieß, Geschäftsführerin der Deutschen NaturfilmStiftung und Leiterin des Darßer NaturfilmFestivals.
 
Für den Deutschen NaturfilmPreis 2026 nominiert sind:

Asien – Wilder Norden
Regie: Henry M. Mix
Produktion: BBC Studios Natural History Unit

Deutschlands Naturwunder – Das Wattenmeer
Regie: Julian Monatzeder
Produktion: south&browse

Die große GEO-Story – Die extremsten Orte der Welt
Regie: Sabine Steffens, Mert-Ersu Cakar
Produktion: RTL Studios 

Im Zeitalter des Feuers – Asche und Wiedergeburt in Spaniens Wäldern
Regie: Bernhard Rübe
Produktion: ruebefilm

Magisches Frankreich – Vom Mont Blanc zum Pic du Midi
Regie: Heike Grebe, Michael Riegler
Produktion: Doclights / NDR Naturfilm, Flying Pangolin Film, Le cinquième rêve

Mission Seeotter – Rettung für Kaliforniens Kelpwälder
Regie: Claudia Schmitt, Hendrik S. Schmitt
Produktion: Längengrad Filmproduktion

Saving Spoonie
Regie: Till Harms
Produktion: Tag/Traum Filmproduktion, Kinescope Film

Surfing Hippos – Der Strand der Dschungeltiere
Regie: Marlen Hundertmark, Yann Sochaczewski
Produktion: Altayfilm 

Tasmaniens wundersame Tierwelt – Die Insel der Schnabeltiere
Regie: Rosie Koch, Roland Gockel
Produktion: Doclights / NDR Naturfilm, Nona Naturedocx

TIME TO ACT – Zwischen schmelzenden Gletschern und dem Mut zu handeln
Regie: Till Schauder, Phil Scott
Produktion: We Are Vision, Wild Promise

Unser Mittelmeer – Was lebt unter der Oberfläche?
Regie: Claudia Ruby
Produktion: Gruppe 5 Filmproduktion

Wie viel Mathematik steckt im Universum?
Regie: Christian Offenberg
Produktion: mobyDOK 

Die zwölf nominierten Produktionen werden im Rahmen des Darßer NaturfilmFestivals vom 6. bis 11. Oktober 2026 präsentiert. Das Festival zeigt neben den Wettbewerbsfilmen weitere herausragende nationale und internationale Natur- und Umweltfilmproduktionen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Die Nominierungen wurden von einer achtköpfigen Jury aus Filmschaffenden, Wissenschaftler:innen sowie Natur- und Nachhaltigkeitsexpert:innen ausgewählt:

Martina Andrés (Tierfilmerin, Biologin und Fotografin)
Henrike Franske (Producer Assistant, Doclights)
Korina Isabella Gutsche (Dozentin und Beraterin für nachhaltige Medienproduktion)
Kilian Helmbrecht (Regisseur und Kameramann)
Tina Kaiser (Dramaturgin, Autorin und Wissenschaftlerin)
Dieter Ohnesorge (ehemaliger Geschäftsführer der Hamburger Klimaschutzstiftung)
Jana Planek (Leiterin der KlimaWildnisZentrale)
Manuel Spescha (Tierfilmer und Biologe)

Im nächsten Schritt bewertet eine Preisjury die nominierten Filme und entscheidet über die Preisträgerinnen und Preisträger der beiden Hauptkategorien »Bester Film | Wildnis Natur« und »Bester Film | Mensch und Natur« sowie der weiteren Jurypreise des Deutschen NaturfilmPreises. Die Preisverleihung findet am 10. Oktober 2026 im Rahmen des Darßer NaturfilmFestivals statt.

Weitere Informationen zu den nominierten Filmen und zum Festivalprogramm finden Sie unter www.deutscher-naturfilm.de.

Pressematerial für die redaktionelle Verwendung, darunter die Pressemitteilung, das Key Visual 2026 sowie weitere Informationen zum Deutschen NaturfilmPreis und zum Darßer NaturfilmFestival, finden Sie im Pressebereich unter www.deutscher-naturfilm.de/presse. Filmstills der nominierten Produktionen sowie Porträts von Regisseur:innen und Mitgliedern der Nominierungsjury stellen wir Medienvertreter:innen auf Anfrage gern zur Verfügung.

Pressekontakt:  
Deutsche NaturfilmStiftung gGmbH 
Anika Rennspieß | Geschäftsführerin & Festivalleiterin
Tel.: (0049) 038233 7038 – 17 
E-Mail: a.rennspiess@deutscher-naturfilm.de

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