Deutscher NaturfilmPreis 2020 // Die Preisträger

Deutscher NaturfilmPreis 2020 |  Bester Film | Mensch und Natur

Auf dünnem Eis

Regie: Henry M. Mix und Boas Schwarz
Produktion: Altayfilm im Auftrag von MDR und ARTE

Dotierung: 10.000,- €
Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Regie: Henry M. Mix und Boas Schwarz
Produktion: Altayfilm im Auftrag von MDR und ARTE

Dotierung: 10.000,- €
Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Die Begründung der Jury:

Wie in einem Krimi hält uns dieser Film unsere eigenen Vergehen vor Augen. Eine seiner vielen Stärken liegt darin, dass er uns dabei nie vor lauter Verzweiflung resignieren lässt – im Gegenteil, er festigt den Willen, sich zu engagieren. In tragisch-schönen Bildern zeigt er uns die Auswirkungen des Klimawandels auf Regionen, die nur wenigen von uns bekannt sind. Wertneutral werden dem Zuschauer durch die eindrucksvoll recherchierte Präsentation individueller Schicksale die Dramatik des Klimawandels deutlich gemacht. Der reale Wahnsinn unseres eigenen Handelns wird uns am Ende des Films ohne jegliche Wertung vor Augen gehalten.

 

Filminfos:

Nur 2 Grad mehr – was bedeutet das für die riesigen Gebiete am russischen Polarkreis? Wildtiere, Ureinwohner, Wissenschaftler stehen dort längst den Folgen des Klimawandels gegenüber. Unaufhaltsam, vielleicht unumkehrbar geraten natürliche „Fundamente“ der Arktis ins Wanken. Gigantische Krater öffnen sich im Permafrost. Taigafeuer verwüsten ganze Landstriche, Flüsse mutieren zu Rinnsalen und Packeisfelder schmelzen im Rekordtempo. In der russischen Arktis öffnet sich eine „Büchse der Pandora".

Regie: Henry M. Mix, Boas Schwarz | Buch: Henry M. Mix, Boas Schwarz | Kamera: Boas Schwarz, Vladimir Filippov u.a. | Schnitt: Mirco Tribanek | Musik: SONOTON | Ton: Sven-Michael Bluhm, Alexander Oeconomo | Redaktion: Ralf Fronz (MDR), Anett Sager (ARTE) | Producer: Henry M. Mix (Atayfilm) | Produktion: Altayfilm im Auftrag von MDR und ARTE

Auf dünnem Eis
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Deutscher NaturfilmPreis 2020 |  Bester Film | Wildnis Natur

Im Reich der Wolga - Ein Strom wird geboren

Regie: Henry M. Mix
Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag von NDR, ARTE, MDR, WDR

Dotierung: 10.000,- €
Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Regie: Henry M. Mix
Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag von NDR, ARTE, MDR, WDR

Dotierung: 10.000,- €
Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern

 

Die Begründung der Jury:

Nur äußerst selten schafft es ein Naturfilm, uns mit Natur- und Tiergeschichten auch die Menschen, die Kultur und die Lebenseinstellung eines Landes nahe zu bringen – und das auf besonders herausragende und humorvolle Art und Weise. Obwohl wir meist bekannten Tieren folgen, schafft es der Film durch herausragende Kameraarbeit, liebevoll detaillierten Schnitt und wunderbare musikalische Unterstützung Information, Witz und Unterhaltsamkeit in bestem Maße zu vereinen. Wir lernen etwas über Russland, indem wir den russischen Biber beobachten – wer hätte das gedacht?

 

Filminfos:

Die Wolga ist der größte Fluss Europas. Der erste Teil des opulent produzierten Zweiteilers führt von ihrer Quelle bis zu den großen Nebenflüssen des Ural. Der bekannte Schriftsteller Wladimir Kaminer begleitet den Aufstieg der Wolga vom unbedeutenden Bächlein zu Russlands wichtigster Wasserader. Er erzählt, woher die Wolga ihre Wasser bekommt, woher ihre Kraft. Große Bilder, atemberaubende Flugaufnahmen und so noch nicht gesehenes Verhalten vieler Tierarten.

Regie: Henry M. Mix | Buch: Henry M. Mix | Kamera: Boas Schwarz, Henry M. Mix, Pavel Grekov, Vladimir Filippov u.a. | Schnitt: Mirco Tribanek | Musik: Oliver Heuss | Ton: Sven-Michael Bluhm | Redaktion: Ralf Quibeldey (NDR), Ralf Fronz (MDR), Klaus Kunde-Neimöth (WDR) | Producer: Henry M. Mix (Altayfilm), Britta Kiesewetter (Doclights/NDR Naturfilm) | Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag für NDR, MDR und WDR

Im Reich der Wolga - Ein Strom wird geboren
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Deutscher NaturfilmPreis 2020 |  Jury-Preis für herausragende Leistungen

Der Harz - Im Wald der Luchse

Für die beste deutsche Naturgeschichte

Regie und Buch: Uwe Anders | Produktion: Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag von NDR und MDR

Dotierung: 1.500,- €
Gestiftet von der Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und...

Für die beste deutsche Naturgeschichte

Regie und Buch: Uwe Anders | Produktion: Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag von NDR und MDR

Dotierung: 1.500,- €
Gestiftet von der Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft

 

Die Begründung der Jury:

In wunderschönen, romantischen Bildern stellt uns der Film unsere eigene Heimat von einer Seite dar, die wir so noch nicht gesehen haben. Ungewöhnliche Eindrücke und Geschichten,  erzählt nicht vom afrikanischen oder australischen Kontinent, sondern direkt vor unserer Haustür. Ein Film, der uns eine Region präsentiert, von der wir dachten, sie hinlänglich zu kennen. Authentisch erzählt, mit neuen Geschichten. Dieser Film schafft die herausragende Leistung uns das eigene Land von einer unbekannten, wunderschönen und neuen Seite zu zeigen und verdient deshalb den JuryPreis für die beste deutsche Geschichte.

 

Filminfos:

Weite Wälder, große Katzen, wilde Schafe und ein langer, harter Winter – Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge hat viel zu bieten. Der Harz ist sagenumwobener Treffpunkt der Hexen und wertvoller Rückzugsort für viele Tiere. Der Luchs ist längst zum Symboltier der Region geworden. Er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Manchmal kommt er den Harzbesuchern sogar sehr nah. Doch die gut getarnte Katze wird fast nie bemerkt. Über zwei Jahre war Tierfilmer Uwe Anders für seine Dokumentation im Harz unterwegs. Entstanden ist ein bildgewaltiges Naturportrait.

Regie: Uwe Anders | Buch: Uwe Anders | Kamera: Uwe Anders | Schnitt: Karen Kretzschmar | Musik: Steffen Kaltschmid | Ton: Sven-Michael Bluhm | Redaktion: Ralf Quibeldey (NDR), Ralf Fronz (MDR) | Producer: Britta Kiesewetter (Doclights/NDR Naturfilm) | Produktion: Doclights/NDR Naturfilm in Zusammenarbeit mit MDR im Auftrag des NDR | Förderung: nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen (GmbH)

Der Harz - Im Wald der Luchse
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Deutscher NaturfilmPreis 2020 |  Jury-Preis für herausragende Leistungen

Im Reich der Wolga - Ein Strom wird geboren

Für den Sprecher und das Buch

Sprecher:  Wladimir Kaminer | Buch: Henry M. Mix | Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag von NDR, ARTE, MDR, WDR

Dotierung: 1.500,- €
Gestiftet von der Stiftung der Sparkasse Vorpommern...

Für den Sprecher und das Buch

Sprecher:  Wladimir Kaminer | Buch: Henry M. Mix | Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag von NDR, ARTE, MDR, WDR

Dotierung: 1.500,- €
Gestiftet von der Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft

 

Die Begründung der Jury:

Hier muss ein Team am Werk gewesen sein, das sich sehr gut mit den einheimischen Tieren, vor allem aber mit den Menschen, ihren Bräuchen und ihren Vorlieben auskennt. Durch einen gleichermaßen liebe- wie humorvoll zwinkernden Text in Kombination mit der mutigen Wahl eines Erzählers mit russischem Akzent, schaffen es Sprecher und Buchautor, uns auf authentische und charmant witzige Art und Weise zu unterhalten. Gerade für ein deutschsprachiges Publikum ist das erzählerische Spiel mit der Sprache, Kultur, Wesensart und historischem Hintergrund in höchstem Maße unterhaltsam. Deshalb verdienen beide, Sprecher Wladimir Kaminer und Buchautor Henry Mix, einen Preis für herausragende Erzählleistung.

 

Filminfos:

Die Wolga ist der größte Fluss Europas. Der erste Teil des opulent produzierten Zweiteilers führt von ihrer Quelle bis zu den großen Nebenflüssen des Ural. Der bekannte Schriftsteller Wladimir Kaminer begleitet den Aufstieg der Wolga vom unbedeutenden Bächlein zu Russlands wichtigster Wasserader. Er erzählt, woher die Wolga ihre Wasser bekommt, woher ihre Kraft. Große Bilder, atemberaubende Flugaufnahmen und so noch nicht gesehenes Verhalten vieler Tierarten.

Regie: Henry M. Mix | Buch: Henry M. Mix | Kamera: Boas Schwarz, Henry M. Mix, Pavel Grekov, Vladimir Filippov u.a. | Schnitt: Mirco Tribanek | Musik: Oliver Heuss | Ton: Sven-Michael Bluhm | Redaktion: Ralf Quibeldey (NDR), Ralf Fronz (MDR), Klaus Kunde-Neimöth (WDR) | Producer: Henry M. Mix (Altayfilm), Britta Kiesewetter (Doclights/NDR Naturfilm) | Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag für NDR, MDR und WDR

Im Reich der Wolga - Ein Strom wird geboren
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Deutscher NaturfilmPreis 2020 |  Publikumswahl

Auf dünnem Eis

Regie: Henry M. Mix und Boas Schwarz
Produktion: Altayfilm im Auftrag von MDR und ARTE

Dotierung: 2.000,- €
Gestiftet von der Flächenagentur MV

 

Regie: Henry M. Mix und Boas Schwarz
Produktion: Altayfilm im Auftrag von MDR und ARTE

Dotierung: 2.000,- €
Gestiftet von der Flächenagentur MV

 

 

Filminfos:

Nur 2 Grad mehr – was bedeutet das für die riesigen Gebiete am russischen Polarkreis? Wildtiere, Ureinwohner, Wissenschaftler stehen dort längst den Folgen des Klimawandels gegenüber. Unaufhaltsam, vielleicht unumkehrbar geraten natürliche „Fundamente“ der Arktis ins Wanken. Gigantische Krater öffnen sich im Permafrost. Taigafeuer verwüsten ganze Landstriche, Flüsse mutieren zu Rinnsalen und Packeisfelder schmelzen im Rekordtempo. In der russischen Arktis öffnet sich eine „Büchse der Pandora".

Regie: Henry M. Mix, Boas Schwarz | Buch: Henry M. Mix, Boas Schwarz | Kamera: Boas Schwarz, Vladimir Filippov u.a. | Schnitt: Mirco Tribanek | Musik: SONOTON | Ton: Sven-Michael Bluhm, Alexander Oeconomo | Redaktion: Ralf Fronz (MDR), Anett Sager (ARTE) | Producer: Henry M. Mix (Atayfilm) | Produktion: Altayfilm im Auftrag von MDR und ARTE

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Deutscher NaturfilmPreis 2020 |  Preis der Kinder- und Jugendjury

Im Reich der Wolga - Ein Strom wird geboren

Regie: Henry M. Mix
Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag von NDR, ARTE, MDR, WDR

Dotierung: 1.000,- €
Gestiftet vom Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e. V.

 

Regie: Henry M. Mix
Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag von NDR, ARTE, MDR, WDR

Dotierung: 1.000,- €
Gestiftet vom Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e. V.

 

 

Filminfos:

Die Wolga ist der größte Fluss Europas. Der erste Teil des opulent produzierten Zweiteilers führt von ihrer Quelle bis zu den großen Nebenflüssen des Ural. Der bekannte Schriftsteller Wladimir Kaminer begleitet den Aufstieg der Wolga vom unbedeutenden Bächlein zu Russlands wichtigster Wasserader. Er erzählt, woher die Wolga ihre Wasser bekommt, woher ihre Kraft. Große Bilder, atemberaubende Flugaufnahmen und so noch nicht gesehenes Verhalten vieler Tierarten.

Regie: Henry M. Mix | Buch: Henry M. Mix | Kamera: Boas Schwarz, Henry M. Mix, Pavel Grekov, Vladimir Filippov u.a. | Schnitt: Mirco Tribanek | Musik: Oliver Heuss | Ton: Sven-Michael Bluhm | Redaktion: Ralf Quibeldey (NDR), Ralf Fronz (MDR), Klaus Kunde-Neimöth (WDR) | Producer: Henry M. Mix (Altayfilm), Britta Kiesewetter (Doclights/NDR Naturfilm) | Produktion: Altayfilm und Doclights/NDR Naturfilm im Auftrag für NDR, MDR und WDR

Im Reich der Wolga - Ein Strom wird geboren
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