Pressemitteilung vom 27.07.2020 |  Born a. Darß

Film ab

GrünStreifen Jugend NaturfilmCamp auf dem Darß gestartet.

GrünStreifen Jugend NaturfilmCamp auf dem Darß gestartet.

Nachdem das erste Glashäger Jugend-NaturfilmCamp Ende Mai in der Nossentiner/Schwinzer Heide aufgrund der damaligen Kontaktbeschränkungen abgesagt werden musste, treten ab heute 15 Jugendliche in die Fußstapfen großer Filmemacher und Naturschützer.

In mehreren Teams werden die Teilnehmer zwischen 12 und 15 Jahren unter Anleitung von Medienpädagogen aus dem Filmbüro MV ihr erstes Drehbuch erstellen, den Umgang mit Kamera und Ton erlernen und erste Schnitterfahrungen sammeln. Mit den fertig produzierten Filmen sollen andere junge Menschen für den Schutz der Umwelt motiviert werden.

Kulisse für das Filmcamp ist der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Vom 27. bis zum 31. Juli schlagen die Camp-Teilnehmer ihre Zelte auf dem Gelände der Jugendherberge Born-Ibenhorst mitten im Nationalpark auf. Auf Fahrrädern und zu Fuß geht es zu den selbst ausgewählten Drehorten in den Wald, an den Strand oder an die Boddenküste.

Auch in den letzten Jahren veranstaltete die Deutsche NaturfilmStiftung gemeinsam mit ihren Partnern ein Jugend-NaturfilmCamp auf dem Darß. Neu in diesem Jahr ist nicht nur der Name „GrünStreifen“, sondern auch die Unterstützung von Glashäger, dem Produzenten des beliebtesten Mineralwassers in Mecklenburg-Vorpommern. Marketingleiter Axel Schümann sagt zum Engagement: „Das Jugendnaturfilm-Camp bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, auf kreative Weise Medienkompetenzen auf ganz verschiedenen Ebenen zu erwerben. Das gilt letztlich auch für den sensiblen Umgang mit eigenen Inhalten in den sozialen Medien. Mindestens genauso wichtig ist die Beschäftigung mit dem zweiten großen Thema des Camps, der Ökologie. Die Natur ist Gegenstand und Kulisse für die Nachwuchsfilmer. Beides in Verbindung zu bringen halten wir für absolut sinnvoll und unterstützenswert.“

Ebenfalls neu ist, dass die während des Camps produzierten Filme die Chance haben, den erstmals ausgelobten GrünStreifen-Filmpreis zu gewinnen. Eine professionelle Jury, bestehend aus Kilian Helmbrecht (Atara Film), Angelika Sigl (Text- und Bild Medienproduktion) und Tom Synnatzschke (NDR Naturfilm), wählt aus allen Filmen einen Gewinner aus. Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz MV hat dafür attraktive Preise für alle teilnehmenden Jugendlichen gestiftet. Geschäftsführer Björn Schwake wird die Preise im Oktober im Rahmen des Darßer NaturfilmFestivals verleihen, dass aufgrund der besonderen Situation in diesem Jahr erstmals als Online-Festival stattfindet. Auch die Filme werden Bestandteil des diesjährigen Festivalprogramms.

Unterstützt wird die Deutsche NaturfilmStiftung bei der Umsetzung des Jugend NaturfilmCamps auch durch den Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e.V. und dem Nationalparkamt in Born. Gemeinsam möchten sie mit den weiteren Partnern, auch in diesem Jahr Jugendlichen ein einzigartiges Natur- und Filmerlebnis bieten.

Mehr Infos zum Camp auf www.gruenstreifen-filmcamp.de

Film ab
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Pressemitteilung vom 16.07.2020 |  Wieck a. Darß

Deutscher Naturfilmpreis findet statt - online.

Bekanntgabe der Nominierungen läutet Countdown für das diesjährige Darßer Naturfilmfestival ein.

Bekanntgabe der Nominierungen läutet Countdown für das diesjährige Darßer Naturfilmfestival ein.

Das Naturfilmfestival auf dem Darß startet am 07. Oktober. Deutschlands Naturfilme des Jahres werden in diesem Jahr im Internet und auf großer Leinwand auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst präsentiert. Im Fokus stehen die 12 Nominierten im Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis. Neben den Jury-Preisen wird es erstmals eine Online-Abstimmung für den begehrten Publikumspreis geben. Filmemacher-Talks, Making-ofs und Naturfilm-Musik-Specials runden das diesjährige Festivalprogramm ab. Das Festival möchte gerade in diesen schwierigen Zeiten ein Zeichen für ein besseres Miteinander von Mensch und Natur setzen.

Die Deutsche NaturfilmStiftung hat sich in den letzten Wochen viele Gedanken darüber gemacht, wie das diesjährige Festival in diesen ungewissen Zeiten aussehen könnte. Ein Festival, dass dem Publikum eine spannende Mischung aus Online- und Präsenzveranstaltungen bietet. Dabei wird in diesem Jahr darauf verzichtet, Filmemacher in den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zum Festival einzuladen. Auch große Veranstaltungen wie Eröffnung und Preisverleihung wird es in der gewohnten Form in diesem Jahr nicht geben. Filmvorführungen werden in reduzierter Form, soweit es möglich ist, an ausgewählten Spielorten unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen stattfinden.

Dafür werden die 12 Nominierten Filme im Wettbewerb um den Deutschen NaturfilmPreis und viele weitere Filme deutschlandweit online zur Verfügung stehen. Talks mit Filmemachern und Naturschutzvertretern werden spannende Einblicke hinter die Kulissen bieten. Auch die Leidenschaft für Film-Musik wird beim diesjährigen Festival spürbar. Nachdem die Veranstaltung „Deutscher Naturfilmpreis – Live in Concert“ im Mai in der Elbphilharmonie in Hamburg abgesagt werden musste, ist ein Auszug aus dem Programm in Online-Form geplant. Das vollständige Festival-Programm erscheint am 01. September.

In diesem ungewohnten Festivaljahr kann die Deutsche NaturfilmStiftung gGmbH auf viele alte und einige neue Partner zählen. Anfang des Jahres kamen mit der Loki Schmidt Stiftung, dem Verein Nationale Naturlandschaften e.V., der Naturstiftung David und der Michael Succow Stiftung vier neue Gesellschafter hinzu, die zusammen mit dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e.V. als Träger der Naturfilmstiftung agieren. Mit der Karls Markt OHG, Betreiber mehrerer Erlebnis-Dörfer in Deutschland, kann ein neuer Festival-Hauptsponsor präsentiert werden. Gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern, den Kurbetrieben der Gemeinden der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, sowie vielen weiteren Partnern, will die Deutsche NaturfilmStiftung das Festival und die Verleihung des Deutschen NaturfilmPreises in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter entwickeln und stetig mehr Menschen für den Schutz unserer Natur begeistern.

Die Nominierungen für den Deutschen NaturfilmPreis 2020:

66 Meter // Regie: Alexander Lahl, Max Mönch

Auf dünnem Eis // Regie: Henry M. Mix, Boas Schwarz

BAYER, Bauern und die Bienen - Ein Konzern unter Druck // Regie: Berndt Welz

Das Geheime Leben der Bäume // Regie: Jörg Adolph, Jan Haft

Der Harz - Im Wald der Luchse // Regie: Uwe Anders

Festmahl der Tiere // Regie: Daniela Pulverer, Boris Raim

Hannes Jaenicke im Einsatz für Vögel // Regie: Judith Adlhoch

Im Reich der Wolga – Ein Strom wird geboren // Regie: Henry M. Mix

Mt. Suswa - Im Herzen des Vulkans // Regie: Oliver Goetzl

Rettet die Insekten // Regie: Jan Haft

Stadt Land Fuchs // Regie: Rosie Koch, Roland Gockel

Theos Tierwelt - Aus dem Zoo in die Freiheit // Regie: Herbert Ostwald

Mehr Infos zu den 12 Nominierten gibt es hier.

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Pressemitteilung vom 05.10.2019 |  Darßer Arche Wieck

Deutscher Naturfilmpreis: Die Preisträger

Die Deutsche NaturfilmStiftung hat am 5.Oktober 2019 die wichtigste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme verliehen. Die Gewinner erhalten bei der feierlichen Verleihung Preise, die mit insgesamt 20.000 Euro dotiert sind.

Die Deutsche NaturfilmStiftung hat am 5.Oktober 2019 die wichtigste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme verliehen. Die Gewinner erhalten bei der feierlichen Verleihung Preise, die mit insgesamt 20.000 Euro dotiert sind.

Wieck a. Darß, 05.10.2019. Es war der große Abschluss beim diesjährigen Darßer Naturfilmfestival: Am Sonnabend wurden auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß- Zingst die besten Naturfilme des Jahres gewürdigt. Dabei gab es wie so oft in den letzten Jahren einige Überraschungen. Die Preisjury aus Filmemachern und Naturschutzvertretern wählte aus den 12 nominierten Beiträgen die herausragendsten Produktionen aus.

Die beiden großen Gewinner des Abends waren der aus Thüringen stammende Uwe Müller und der Kölner Thomas Weidenbach. Uwe Müllers Film „Wilde Nächte – Wenn die Tiere erwachen“ erhielt den Preis für den besten Film in der Kategorie „Wildnis Natur“. Der Film „Kongo – Schutz für den Gorillawald“ von Thomas Weidenbach wurde in der zweiten Hauptkategorie zum Thema „Mensch und Natur“ ausgezeichnet.

Traditionell wird der Preis in fünf Kategorien vergeben. Für die Jury ist der Film „Wilde Nächte“ ein poetischer Film, der mit Wortwitz, guter Musik und ungewöhnlichen Bildern überzeugt. Der Filmemacher nimmt den Zuschauer mit auf eine nächtliche Tour und zeigt auf humorvolle und kurzweilige Weise, was uns Menschen in der Dunkelheit entgeht. Der Film „Kongo - Schutz für den Gorillawald“ zeigt für die Jury eine bisher wenig beachtete Perspektive, die in naturschutzfachlicher und sozialer Hinsicht Hoffnung gibt. Er zeigt auf, wie es gelingen kann, der Natur einen Wert zu geben, der letztendlich zu ihrem Schutz beiträgt. Und genau diese positive Vision macht ihn bemerkenswert. Die beiden Hauptpreise Preise sind mit jeweils 7.500 Euro vom Land Mecklenburg- Vorpommern dotiert.

Die Preisträger des Deutschen Naturfilmpreises 2019 sind:

Bester Film | Wildnis Natur:

Wilde Nächte – Wenn die Tiere erwachen

Regie: Uwe Müller | Produktion: Capricornum Film im Auftrag von MDR, BR und HR

 

Bester Film | Mensch und Natur:

Naturparadiese mit Zukunft: Kongo – Schutz für den Gorillawald

Regie: Thomas Weidenbach Produktion: Längengrad Filmproduktion im Auftrag von ARTE

 

Jury-Preise für herausragende Leistungen:

Für die beste Kamera: Die verrückte Welt der Hörnchen

Kamera: Yann Sochaczewski, Boas Schwarz, Henry M. Mix u. a.

 

Für das beste Sounddesign: Die Weihnachtsinsel und der Palmendieb

Ton: Sven-Michael Bluhm / Musik: Oliver Heuss

 

Preis der Kinderjury:

Magisches Island – Leben auf der größten Vulkaninsel der Welt

Regie: Jan Haft

 

Publikumswahl:

Die verrückte Welt der Hörnchen

Regie: Yann Sochaczewski

 

Den Deutschen Naturfilmpreis verleiht die Stiftung bereits seit 2008 im Rahmen des Naturfilmfestivals. Die Ehrung für Filmschaffende hat das Ziel, das Genre Naturfilm für Macher, Sender, das Publikum, aber auch für Naturschutz und Politik zugänglicher zu machen. Denn es ist ein Verdienst der Naturfilmer, bedrohte Tierarten und Naturräume in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen und Interesse für sie zu wecken. Aus diesem Grund will die Deutsche NaturfilmStiftung Filmemacher würdigen und gleichzeitig eine Plattform und Unterstützung für ihre oft schwierige und mit erheblichem Aufwand verbundene Arbeit bieten.

Zusätzlich geht es der Stiftung darum, die Qualität von Naturfilmen zu fördern, die sowohl mit Schönheit begeistern, als auch Wissen vermitteln und Zusammenhänge erklären sollen – damit Menschen sehen, wie der Hase läuft. Partner des Deutschen Naturfilmpreises sind unter anderem das Land Mecklenburg-Vorpommern, die Deutsche Wildtier Stiftung, die Darß-Gemeinden und der NDR. 

Deutscher Naturfilmpreis: Die Preisträger
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Pressemitteilung vom 25.09.2019 |  Fischland-Darß-Zingst

Naturfilmfestival – Besucherrekord anvisiert

Über 5000 Besucher aus ganz Deutschland erwartet – Ticketverkauf läuft

Wieck a. Darß. Schon am Dienstagabend können Naturdoku-Fans aus ganz Deutschland einen ganz besonderen Abend erleben. Beim großen Pre-Opening im Ozeaneum Stralsund,...

Über 5000 Besucher aus ganz Deutschland erwartet – Ticketverkauf läuft

Wieck a. Darß. Schon am Dienstagabend können Naturdoku-Fans aus ganz Deutschland einen ganz besonderen Abend erleben. Beim großen Pre-Opening im Ozeaneum Stralsund, wirft die international mehrfach ausgezeichnete Produktion „Das Wesen der Wale“ einen Blick auf die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse in Bezug auf die kognitiven Fähigkeiten der riesigen Meeressäuger. Der Regisseur und Biologe Rick Rosenthal tauchte dazu mit Buckel- und Schwertwalen.

Der Ticketverkauf für das Festival läuft seit Anfang September. Schon jetzt zeichnet sich ein neuer Besucherrekord ab. Erstmals werden über 5000 Gäste erwartet. Karten können noch über die Internetseite des Festivals und den Vorverkaufsstellen auf dem Darß erworben werden. Neben den Besuchern aus allen Landesteilen, haben sich an die 150 Filmemacher, Naturschutz- und Medienvertreter angekündigt. In den Filmgesprächen nach den Vorführungen, kann das Publikum Einblicke die Arbeit der Filmemacher erhalten und mit ihnen über aktuelle Trends im Natur- und Umweltschutz diskutieren.

An den fünf Festivaltagen stehen die besten deutschen Naturfilmproduktionen im Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis im Fokus. Darüber hinaus werden zudem internationale Film-Highlights auf der Kinoleinwand präsentiert. Darunter z. B. die von Leonardo DiCaprio produzierte Doku „Sea of Shadows“, die vor kurzem erst in Los Angeles Premiere feierte. In dem Film geht es um die spektakuläre Rettung des extrem seltenen Vaquita, einer Unterart der Wale. Neben filmischen Höhenpunkten stehen auch Fotoausstellungen, Multivisionsshows, Diskussionsforen und Naturerlebnisexkursionen auf dem Programm.

Der Deutsche Naturfilmpreis wird seit 2008 auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst verliehen. Schirmherrin ist die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig. Die Preise sind mit insgesamt 20.000 € dotiert. Neben den Jury-Preisen stimmt auch das Publikum über ihren Favoriten ab.

Die Preisverleihung findet am Abend des 05. Oktobers statt. Veranstalter des Festivals ist die Deutsche NaturfilmStiftung. Partner sind u. a. das Land Mecklenburg-Vorpommern, die Deutsche Wildtier Stiftung und die Darß-Gemeinden. Medienpartner der NDR und die Ostsee Zeitung.

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Pressemitteilung vom 29.04.2019 |  Laeiszhalle Hamburg

Magie der Fjorde - Live in Concert

Einzigartiges Film-Konzert mit dem Preisträger des Deutschen Naturfilmpreises am 27. Mai 2019 in der Laeiszhalle Hamburg.

Dieses Live-Event verspricht einmalig zu werden: Am 27. Mai feiert der Deutsche NaturfilmPreis seinen letztjährigen...

Einzigartiges Film-Konzert mit dem Preisträger des Deutschen Naturfilmpreises am 27. Mai 2019 in der Laeiszhalle Hamburg.

Dieses Live-Event verspricht einmalig zu werden: Am 27. Mai feiert der Deutsche NaturfilmPreis seinen letztjährigen Preisträger mit einer Uraufführung. Der beste Film in der Kategorie »Wildnis Natur« war 2018 die Dokumentation »Magie der Fjorde« von Jan Haft. Nun läuft der Fernsehfilm im Kinoformat und mit einer eigens für die Gala komponierten Musik. Ein Klangteppich aus klassischen und elektronischen Tönen lässt die geheimnisvolle Welt der Fjorde lebendig werden. Die Live-Interpretation schafft eine neue Erlebnis-Dimension und synchronisiert den filmischen Spannungsbogen mit emotionaler Kraft. Oliver Heuss und Christian Löffler sind zwei renommierte Musiker in sehr verschiedenen Stilrichtungen. Jeder ist auf seine Art mit der Natur verbunden und jeder nähert sich dem Film auf seine Weise. Zusammen mit dem Kammerorchester Hamburger Camerata unterstreichen sie mit ihren Sounds die Dramaturgie der Bilder.

Jan Haft wird während des Abends in eingeschobenen Sequenzen die Bilder selbst kommentieren und über die Dreharbeiten vor spektakulärer Kulisse berichten. „Von der makroskopischen Unterwasserwelt in den Tiefen der Fjorde bis hin zur kosmischen Weite der Polarlichter fügen sich die Bilder zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammen. Ein Film so magisch wie sein Titel“, begründete die Jury 2018 ihre Entscheidung. Mit aufwändigen Zeitlupen, Zeitraffern und Nachtaufnahmen ist es gelang Jan Haft, teils noch nie gesehenes Tierverhalten bei Mitternachtssonne und Mondschein, Eis und Schnee und im Glanz der Aurora borealis mit der Kamera einzufangen. Trotz Kälte und Dunkelheit ist das Leben im Fjord erstaunlich bunt und vielfältig. In der Tiefe wiegen sich Kaltwasserkorallen, fluoreszierende Seefedern und seltsam leuchtende Meeresschnecken in der Strömung. Im Winter treiben Orcas riesige Heringsschwärme tief in die Meeresarme hinein. Was von ihrer Mahlzeit übrig bleibt, ernten Vögel, Fische und Seesterne.

Mit „Magie der Fjorde“ ist im Auftrag von NDR, ARTE, ORF und SVT ein spannendes und informatives Film-Portrait entstanden, das in Zusammenarbeit von Jan Hafts Produktionsfirma nautilusfilm mit der Doclights GmbH (NDR Naturfilm) realisiert wurde.

Last but not least bietet die Gala einen weiteren Höhepunkt: Erstmalig werden die 12 Nominierten Filme für den Deutschen NaturfilmPreis 2019 vorgestellt. Die Besucher erleben Ausschnitte aus den ausgewählten Produktionen. Das Festival findet vom 02. – 06. Oktober auf dem Darß in Mecklenburg-Vorpommern statt. Veranstalter der Gala ist die Deutsche NaturfilmStiftung mit Sitz in Wieck auf dem Darß.

Lothar Frenz, der Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen NaturfilmStiftung sagt zum Event in der Laeiszhalle: „Als NaturfilmStiftung wollen wir immer wieder Naturfilmer auf neuen Wegen unterstützen: Dazu gehören natürlich die neusten Kameratechnologien, verschiedene Erzählformen – aber gerade das Instrument der Filmmusik berührt Menschen und vermag sie für Natur einzunehmen. Von daher bin ich selbst sehr neugierig auf den Hamburger Abend, der wunderbar klassisch-traditionelle Filmmusik mit modernen Klängen verbindet und so auch die junge Generation für das Genre – und damit die Natur – begeistern möchte: ein spannendes Experiment! Ich freue mich schon auf die Rückmeldungen von Zuschauern und Filmemachern!“

 

Weitere Informationen

Hamburger Camerata

Das Kammerorchester wurde 1986 von einem Kreis befreundeter Musiker ins Leben gerufen und ist heute aus den Veranstaltungskalendern der Stadt nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr beweist die Hamburger Camerata unter anderem in vier Abonnementskonzerten in der Laeiszhalle ihre künstlerische Klasse als Konzertorchester mit einem anspruchsvollen und vielfältigen Repertoire. In wechselnden Besetzungen, vom reinen Streichorchester bis zum schlank besetzten Sinfonieorchester, deckt die Hamburger Camerata die gesamte stilistische Bandbreite vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik ab. Derzeit dirigiert Simon Gaudenz regelmäßig das Orchester.

Pressekontakt: Anja Michalke // presse@hamburgercamerata.com

Oliver Heuss

Der in Hamburg lebende Musiker zählt zu den renommiertesten deutschen Filmkomponisten. Er schafft den Sound für Kinofilme, Serien und mehrteilige Fernsehproduktionen, darunter etliche Naturdokumentationen. Dem Deutschen Naturfilmpreis ist der ausgebildete Jazzmusiker schon seit ein paar Jahren verbunden. Seine dramaturgisch ausgefeilten Kompositionen sind bei den Filmkonzerten anlässlich der Preisträgerabende Teil des Live-Erlebnisses. 1961 in Sao Paulo (Brasilien) geboren, studierte Oliver Heuss am Berklee College of Music in Boston und an der Jazz-Schule des Pianisten Amilton Godoy in Sao Paulo, bei Walter Norris in Berlin und an der Musikhochschule Köln bei Rainer Brüninghaus. Bekannt wurde er in den 1980er Jahren als Keyborder der Band „Trio Rio“ und Komponist des internationalen Chart-Erfolgs „New York-Rio-Tokio“.

Pressekontakt: Oliver Heuss // o.heuss@gremmy.de

Christian Löffler

Der in 1985 in Greifswald geborene Musiker hat an der Universität Greifswald Bildende Kunst studiert. Musikalisch beeinflusst von MS John Soda, Radiohead und Detroit Techno folgte er beruflich seiner Leidenschaft für elektronische Musik. Er ist Mitbegründer des Kölner Independent-Labels Ki Records. 2012 brachte er sein Debut-Album „A Forest“ heraus, das er in ländlicher Abgeschiedenheit auf der Insel Usedom komponierte und das als „Klassiker des kontemplativen House“ in den Kritiken gefeiert wurde. Für sein zweites Album „Mare“ wählte er eine einfache Hütte auf der Halbinsel Darß mit Blick auf die Ostsee und Meeresrauschen im Hintergrund. Der Rückzug in die einsame Natur und die Aufnahme zufälliger Geräusche aus der unmittelbaren Umgebung sind typisch für Christian Löfflers Art elektronische Musik mit Versatzstücken zu einem komplexen Instrumentalstück zu verweben. Die Klangfarben changieren dabei in stilistischer Breite zwischen Leichtigkeit und Melancholie.

Pressekontakt: Paul Kadow // paul@ki-records.com

Jan Haft

Jan Hafts Kinderzimmer glich einem Naturalien-Kabinett. Als Junge schwor er sich, für immer mit Tieren zu leben und später auch zu arbeiten. Der Weg dorthin begann mit seinem Zivildienst beim Landesbund für Vogelschutz Bayern und dem Studium der Geologie und Biologie. Anfang der 1990er Jahre begann er als Assistent beim Tierfilm und half bis 1995 auf oft mehrmonatigen Drehreisen den Produzenten Wieland Lippoldmüller und Walter Sigl. Parallel arbeitete er als freier Mitarbeiter bei Ökokart (Gesellschaft für ökologische Auftragsforschung). 1996 gründete er NautilusTV , aus der 2001 die nautilusfilm GmbH wurde, heute eines der erfolgreichsten Unternehmen in der deutschen Naturfilm-Branche. Bislang realisierte Haft für das öffentlich-rechtliche Fernsehen über 70 Naturfilme, die ihn rund um die Welt führten. Zu seinen bekanntesten Produktionen zählen seine Kinofilme „Das grüne Wunder – Unser Wald“ und „Magie der Moore“, sowie die Fernsehproduktionen „Das Kornfeld- Dschungel für einen Sommer“, „Magie der Fjorde“ und „Wildes Deutschland - Die Berchtesgadener Alpen“. Jan Haft und seine Filme habe bis dato über 220 Preise auf internationalen Festivals erhalten, dazu kommen mehrere hundert Nominierungen. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen sicherlich die Umweltmedaille des Landes Bayern, der deutsche Biodiversitätspreis der Heinz Sielmann Stiftung, der Görlitzer Meridian sowie bislang 5 „Tierfilm- Oscars“, die auf den weltweit größten Naturfilmfestivals in Bristol, England und in Jackson Hole, USA verliehen werden. Jan Haft konnte weiterhin bereits fünf Mal den „Deutschen Naturfilmpreis“ für den besten Naturfilm Deutschlands gewinnen.

Pressekontakt: Jan Haft // info@nautilusfilm.de

Deutscher NaturfilmPreis

Seit 2008 vergibt eine unabhängige Jury auf dem Darßer NaturfilmFestivals Preise in verschiedenen Kategorien. In der Sparte »Bester Film - Wildnis Natur« werden Naturfilme – von der Tiermonografie bis zum Landschaftsporträt - prämiert. »Bester Film - Mensch und Natur« ist die Kategorie für umweltpolitische Dokumentationen. Beide Hauptpreise sind jeweils mit 7.500 Euro dotiert und werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern gestiftet. Sinnbildend für die Region ist der Deutsche NaturfilmPreis in Form einer bronzenen Kranichskulptur gestaltet. Daneben werden herausragende Leistungen mit mehreren Jury-Preisen geehrt. Auch das Publikum und eine Kinderjury wählen ihre Favoriten. Mit Preisgeldern von ingesamt 20.000 Euro will der Deutsche Naturfilmpreis die besten Filmemacher ermutigen und würdigen. Breite Anerkennung findet der Preis nicht zuletzt wegen der transparenten, ausgewogenen und gründlichen Entscheidungsfindung. Dafür wird jedes Jahr eine neue, unabhängige Jury berufen. Ihr gehören neben Film- und Medienprofis anerkannte Ökologen an. Regelmäßig sind Spitzenvertreter der großen deutschen Naturschutzverbände dabei. Seit 2015 richtet der Deutsche Naturfilmpreis in Hamburg einen Preisträgerabend aus.

Darßer NaturfilmFestival

Das 2005 klein, aber fein gestartete Festival ist mittlerweile fest in den Kalendern von Naturfilmern, Journalisten, Regisseuren, Produzenten, Kameraleuten, Medienschaffenden und begeisterten Zuschauern verankert. Wenn im Oktober die Kraniche einfliegen und in der Darßer Arche in Wieck das NaturfilmFestival sein Hauptquartier einrichtet, ist es fast wie ein „Klassentreffen“ der Branche. Die ungezwungene und familiäre Atmosphäre ist ebenso ein Markenzeichen, wie das Credo, die Natur in ihrer Vollkommenheit und Verletzlichkeit sichtbar zu machen. Fernab von Mainstream und vordergründiger Bilder-Opulenz verfolgt das NaturfilmFestival den Anspruch der inhaltlichen Auseinandersetzung über Qualität und Ziele des Genres. Workshops, Foren, Impulsvorträge und Autoren-Gespräche gehören neben den Filmpräsentationen zu den festen Programmpunkten. Das nächste Naturfilmfestival findet vom 02. – 06.10.2019 statt. Die Spielorte sind über die gesamte Halbinsel verteilt.

Deutsche NaturfilmStiftung

Das erklärte Ziel der Deutschen NaturfilmStiftung ist es, die Naturfilmbranche zu unterstützen, ihr eine Plattform zu bieten und Naturfilmer untereinander zu vernetzen. Denn für die Naturbildung spielt der Film eine zentrale Rolle: Er vermittelt Wissen und klärt über ökologische Missstände auf. Doch vor allem leistet er mit seiner Präsenz und seinem emotionalen Zugang einen großen Beitrag, Menschen für Natur zu begeistern. Es ist ein Verdienst der Naturfilmer, bedrohte Tierarten und Naturräume in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen und Interesse für sie zu wecken – denn nur was der Mensch kennt und schätzt, wird er auch schützen wollen. Tier- und Naturfilme tragen deshalb erheblich zu einem effektiven Naturschutz bei. Aus diesem Grund will die Deutsche NaturfilmStiftung Filmemacher würdigen und ihnen Rückhalt für ihre oft schwierige und mit erheblichem Aufwand verbundene Arbeit bieten. Zusätzlich geht es der Stiftung darum, die Qualität von Naturfilmen zu fördern, die sowohl mit Schönheit begeistern, als auch Wissen vermitteln und Zusammenhänge erklären sollen – damit Menschen sehen, wie der Hase läuft. Die Deutsche NaturfilmStiftung gGmbH hat ihren Sitz in Wieck a. Darß und wurde 2016 gegründet. Alleiniger Gesellschafter ist der Förderverein Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft e.V..

 

V.i.S.d.P.

Kai Lüdeke

Deutsche NaturfilmStiftung gGmbH

k.luedeke@deutscher-naturfilm.de

038233 703810 / 0151 56061190

 

Magie der Fjorde - Live in Concert
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Pressemitteilung vom 06.10.2018 |  Darßer Arche Wieck

Deutscher Naturfilmpreis: Die Gewinner

Die Deutsche NaturfilmStiftung hat am 6.Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme verliehen. Die fünf Gewinner erhalten bei der feierlichen Verleihung Preise, die mit insgesamt 21000 Euro dotiert sind.

Wieck a....

Die Deutsche NaturfilmStiftung hat am 6.Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme verliehen. Die fünf Gewinner erhalten bei der feierlichen Verleihung Preise, die mit insgesamt 21000 Euro dotiert sind.

Wieck a. Darß, 06.10.2018. Die besten Naturfilme 2018 stehen nun fest: Im Rahmen des Darßer Naturfilmfestivals hat die Jury aus der großen Anzahl der eingereichten Filme die herausragendsten Arbeiten ausgewählt und die Filmschaffenden mit dem Deutschen Naturfilmpreis gewürdigt. Auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst treffen sich auch in diesem Jahr wieder mehr als 5000 Filmemacher, Naturbegeisterte und Vertreter der Naturschutzbranche zum „Branchengipfel“ der Naturfilmer.

Die Verleihung des Preises im Nationalparkzentrum Darßer Arche in Wieck bildet den Höhepunkt des Festivals. Traditionell wird der Preis in fünf Kategorien vergeben. Die Preisträger des Deutschen Naturfilmpreises 2018 sind:

Bester Film Wildnis Natur: „Magie der Fjorde“, Regie: Jan Haft

Bester Film Mensch und Natur: „Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie“, Regie: Johan von Mirbach

Jury-Preise für herausragende Leistungen:

Für das beste Tierverhalten: „Überraschungseier – Neues von Kuckuck und Co.“, Regie: Volker Arzt und Angelika Sigl, Drehregie: Dietmar Nill und Roland Gockel

Für die beste Story: „Arctic Wolves – Ghosts of the Arctic“, Regie: Oliver Goetzl

Für die beste Visualisierung: „Terra X – Unsere Wälder“, Regie: Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

Preis der Kinderjury: „Magie der Fjorde“, Regie: Jan Haft

Publikumspreis: "360° GEO Reportage: Der Lachszähler von Kanada", Regie: Rosie Koch und Roland Gockel  

In der Kategorie Wildnis Natur würdigt die Jury den Film, der auf beeindruckendste Weise die Schönheit der Natur zeigt und gleichzeitig Einblick in ihre wundersamen Prozesse gewährt. Jan Haft ist für seinen Dokumentarfilm „Magie der Fjorde“ ins eiskalte Wasser der norwegischen Fjorde hinabgestiegen und konnte dort Tiere vor die Linse bekommen, die sonst nur in der Tiefsee zu finden sind. Die Jury war überzeugt von den faszinierenden Bildern, der ungewöhnlichen Perspektive und einem unkonventionellem Musik- und Soundkonzept. Von der makroskopischen Unterwasserwelt in den Tiefen der Fjorde bis hin zur kosmischen Weite der Polarlichter fügen sich die Bilder zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk zusammen. Ein Film sei magisch wie sein Titel. Der Preis in dieser Kategorie ist mit 7500 Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern dotiert. Den Preis Mensch und Natur erhält der Film, der das häufig konfliktreiche Verhältnis zwischen Mensch und Natur auf eindrucksvollste Art darstellt und dabei gesellschaftliche oder ökologische Zusammenhänge beleuchtet. Der Dokumentarfilmer Johan von Mirbach deckt mit dem spannenden Film „Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie“ auf, dass dem Ölkonzern Exxon bereits 1958 Hinweise über die Erwärmungswirkung von CO2-Abgasen vorlagen. Für die Jury behandelt der Film ein Thema von globaler Relevanz und höchster Aktualität. Der Preis in dieser Kategorie ist ebenfalls mit 7500 Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern dotiert. Die Gewinner der Jurypreise für herausragende Leistungen erhalten insgesamt 4000 Euro, die Gewinner des Preises der Kinderjury und der Publikumswahl jeweils 1000 Euro. Zudem wird auf dem Festival auch der Favorit des Publikums gekürt.Die Jury bestand in diesem Jahr aus dem Biologen und Botanikprofessor Hans Dieter Knapp, der Videoeditorin und Dokumentarfilmerin Maria Hemmleb, der ZDF-Redakteurin Margrit Lenssen, der Biologin und Filmproduzentin Dr. Petra Löttker sowie dem Naturfilmer Yann Sochaczewski.

Den Deutschen Naturfilmpreis verleiht die Stiftung bereits seit 2008 im Rahmen des Naturfilmfestivals. Die Ehrung für Filmschaffende hat das Ziel, das Genre Naturfilm für Macher, Sender, das Publikum, aber auch für Naturschutz und Politik zugänglicher zu machen. Denn es ist ein Verdienst der Naturfilmer, bedrohte Tierarten und Naturräume in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen und Interesse für sie zu wecken. Aus diesem Grund will die Deutsche NaturfilmStiftung Filmemacher würdigen und gleichzeitig eine Plattform und Unterstützung für ihre oft schwierige und mit erheblichem Aufwand verbundene Arbeit bieten. Zusätzlich geht es der Stiftung darum, die Qualität von Naturfilmen zu fördern, die sowohl mit Schönheit begeistern, als auch Wissen vermitteln und Zusammenhänge erklären sollen – damit Menschen sehen, wie der Hase läuft. Gegründet wurde sie von der Deutschen Wildtier Stiftung und dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft. Partner des Deutschen Naturfilmpreises sind unter anderem das Land Mecklenburg-Vorpommern, die Gemeinden der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und der NDR. 

Deutscher Naturfilmpreis: Die Gewinner
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Pressemitteilung vom 01.10.2018 |  Ostseebad Prerow

Naturfilmfestival startet mit Weltpremiere

NDR Spezial läutet diesjährigen Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis ein.

Ostseebad Prerow. Im Kulturkaten „Kiek In“ in Prerow werden am Mittwoch, den 03. Oktober um 14:00 Uhr in Kooperation mit dem Medienpartner NDR die diesjährigen...

NDR Spezial läutet diesjährigen Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis ein.

Ostseebad Prerow. Im Kulturkaten „Kiek In“ in Prerow werden am Mittwoch, den 03. Oktober um 14:00 Uhr in Kooperation mit dem Medienpartner NDR die diesjährigen Eröffnungsfilme präsentiert. „Der alte Förster und das wilde Borstenvieh“ aus der NDR NaturNah-Redaktion erzählt die Geschichte eines Försters und seiner Liebe zu den Tieren. Im Anschluss präsentieren die Filmemacher Jens Westphalen und Thoralf Grospitz die Weltpremiere „Elefanten hautnah – Giganten mit Gefühl“ – eine NDR Naturfilm-Dokumentation über das Leben der Afrikanischen Elefanten in Botswana.

Schon am Dienstagabend können Naturdoku-Fans aus Deutschland einen ganz besonderen Abend erleben. Beim großen Pre-Opening im Ozeaneum Stralsund wirft die aktuelle Netflix- Produktion „Chasing Coral“ einen Blick auf die aktuelle Situation der Korallenriffe dieser Welt. Im Internationalen Jahr des Riffs, möchte die Veranstaltung auf die Schönheit und Verletzlichkeit der Korallen aufmerksam machen.

An den folgenden fünf Festivaltagen steht der Wettbewerb um den Deutschen Naturfilmpreis im Fokus. Bewegende und faszinierende Geschichten unserer Erde werden auch dieses Jahr wieder mehrere tausend Besucher vor der Kinoleinwand begeistern. Im Anschluss an die Vorführungen erfahren die Festivalbesucher in moderierten Filmgesprächen mehr über die Arbeit der Filmemacher. Neben filmischen Highlights stehen auch Fotoausstellungen, Multivisionsshows, Diskussionsforen und Naturerlebnisexkursionen auf dem Programm.

Der Deutsche Naturfilmpreis wird seit 2008 auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst verliehen. Schirmherrin ist die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig. Die Preise sind mit insgesamt 21.000 € dotiert. Neben den Jury-Preisen stimmt auch das Publikum über ihren Favoriten ab. Die Preisverleihung findet am Abend des 06. Oktobers statt.

Veranstalter des Festivals ist die Deutsche NaturfilmStiftung, die 2017 vom Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft und der Deutschen Wildtier Stiftung gegründet wurde. Partner sind u. a. das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Darß-Gemeinden. Medienpartner der NDR und die Ostsee Zeitung.

 

Naturfilmfestival startet mit Weltpremiere
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Pressemitteilung vom 21.09.2018 |  Wieck a. Darß

Die Wiese im Festival-Fokus

Die Deutsche NaturfilmStiftung und die Deutsche Wildtier Stiftung setzen sich für den Lebensraum Wiese ein.

Das vom 03. bis 07. Oktober stattfindende Darßer NaturfilmFestival stellt in diesem Jahr verschiedene Graslandformen wie Prärien,...

Die Deutsche NaturfilmStiftung und die Deutsche Wildtier Stiftung setzen sich für den Lebensraum Wiese ein.

Das vom 03. bis 07. Oktober stattfindende Darßer NaturfilmFestival stellt in diesem Jahr verschiedene Graslandformen wie Prärien, Steppen, Savannen und auch unsere heimischen Wiesen in den Mittelpunkt.

Weite Teile unserer Erde werden von dem Ökosystem Grasland beherrscht. Wie der Name schon sagt, werden diese Lebensräume durch ein hohes Vorkommen an Gräsern (Poaceae) geprägt. Bäume fehlen meist ganz oder spielen lediglich eine untergeordnete Rolle. Unterschiedliche natürliche Graslandtypen sind auf der Erde zu finden.

Diese Vielfalt greift die Deutsche NaturfilmStiftung als Veranstalter des Festivals in der Sektion „Tiefgang“ auf. Die dort gezeigten Naturdokumentationen spielen in der Prärie South Dakotas, in den Savannen Tansanias – aber auch auf unseren heimischen Wiesen. Die verschiedenen Schauplätze der Filme zeigen die unterschiedlichen Ausprägungen, die das Ökosystem Grasland annehmen kann und die damit zusammenhängende Artenvielfalt, die es beherbergt. Bisons, Präriehunde, Löwen, Bienen, Storche - so unterschiedlich die Tiere auch sein mögen - ihr Lebensraum ist ähnlich. Doch nicht nur schöne Natur- und Tieraufnahmen stehen im Fokus der Dokumentationen. Es werden auch Veränderungen gezeigt, die diese Vegetationsform im Laufe der Menschheitsgeschichte erfahren hat.

Um auf die Bedrohung unserer heimischen Wiesen aufmerksam zu machen, wird das Forum „Rettet die Wiesen“ veranstaltet. Dr. Andreas Kinser, stellvertretender Leiter Natur- und Artenschutz der Deutschen Wildtier Stiftung, stellt in einem Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit unsere heimischen Wiesen vor und geht mit besonderem Augenmerk auf den rasanten Wandel unserer Landschaft ein. Angesprochen wird dabei vor allem das Zurückgehen dieser „wilden“ Wiesenflächen aufgrund der Ausdehnung landwirtschaftlicher Nutzflächen sowie dem stetigen Wachstum der Städte. Es werden gedankliche Anregungen an das Publikum weitergegeben, welche Bedeutung unsere heimischen Wiesen für uns, die Tiere und unsere Erde haben und was sich ändern muss, damit dieses Ökosystem nicht mitsamt ihrer reichhaltigen Tierwelt verloren geht. Ergänzend dazu präsentiert die Deutsche Wildtier Stiftung die Ausstellung „Wiesen – Rangezoomt“ von Hermann Hirsch. Der mit nur 19 Jahren zum „Naturfotografen des Jahres“ gekürte Dortmunder präsentiert dort mit seinen Aufnahmen die Vielfalt und Schönheit der Natur.

Auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst treffen sich jedes Jahr Filmemacher, Naturbegeisterte und Vertreter der Naturschutzbranche zu Filmvorführungen, Diskussionsrunden und einem bunten Programm rund um den Naturfilm. Jedes Jahr werden bewegende Geschichten und ästhetische Bilder unserer Erde gezeigt. Die 12 für den Deutschen NaturfilmPreis nominierten Filme stehen dabei im Mittelpunkt. Die Preisverleihung finde am 06. Oktober 2018 in Wieck a. Darß statt. Präsentiert wird das Festival vom Land Mecklenburg-Vorpommern, den Darß-Gemeinden und der Deutschen Wildtier Stiftung. Medienpartner sind der NDR und die Ostsee Zeitung.

Die Wiese im Festival-Fokus
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Pressemitteilung vom 07.08.2018 |  Wieck a. Darß

Abenteuer NaturfilmCamp

Vom 13. bis 17. August 2018 findet das 5. Jugend NaturfilmCamp statt. Auf dem Darß produzieren die jungen Teilnehmer ihren eigenen Naturfilm und zwar Schritt für Schritt - von der Idee bis zum fertigen Film.

Wieck a. Darß, 07.08.2018. Die...

Vom 13. bis 17. August 2018 findet das 5. Jugend NaturfilmCamp statt. Auf dem Darß produzieren die jungen Teilnehmer ihren eigenen Naturfilm und zwar Schritt für Schritt - von der Idee bis zum fertigen Film.

Wieck a. Darß, 07.08.2018. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren werden im Jugend NaturfilmCamp den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit der Filmkamera erkunden und ihre Entdeckungen in Kurzfilmen festhalten. Während des fünftägigen Camps sammeln die Nachwuchsfilmemacher ihre ersten Erfahrungen mit Drehbüchern, Kamera-, Ton- und Schnitttechnik. Sie lernen detailgetreu zu beobachten, die Besonderheiten der Natur zu erkennen und alles in kleinen Geschichten verpackt filmisch zu erzählen.

Mit Fahrrädern geht es zu den selbst gewählten Drehorten im Darß-Wald, an den Weststrand oder die Boddenküste. Betreut werden sie dabei von Medienpädagogen aus dem Filmbüro M-V und Umweltpädagogen aus dem Nationalparkamt. „Es ist immer wieder sehr schön zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder und Jugendlichen an die Filmarbeit herangehen. Mit dem Handy hat fast jeder schon einmal einen kleinen Film gemacht, aber mit professionellem Equipment und dem Knowhow der Medienpädagogen ist das Camp etwas ganz besonderes.“ sagt die Campleiterin Annett Storm.

Übernachtet wird in eigenen Zelten auf dem Gelände der Jugendherberge Born-Ibenhorst. Zwischen den Naturfilmaktivitäten bleibt genügend Freizeit, um gemeinsam am Strand oder im Camp zu spielen und zu entspannen.

Veranstalter ist die Deutsche NaturfilmStiftung, die auch das Darßer NaturfilmFestival organisiert, Hauptsponsor die Flächenagentur MV. „Die Flächenagentur ist Naturschutz- Dienstleister und fördert das Jugend NaturfilmCamp von Anfang an. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt Kinder und Jugendliche auf ganz besondere Weise in Kontakt mit der Natur bringen können.“, sagt Björn Schwake, Geschäftsführer der Flächenagentur MV.

Die fertig produzierten Filme des Jugend NaturfilmCamps feiern am Samstag, dem 6. Oktober 2018 auf dem Darßer NaturfilmFestival, ihre Premiere. Die jungen Filmemacher können dabei sein und ihre Filme dem Publikum vorstellen.

Abenteuer NaturfilmCamp
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Pressemitteilung vom 23.07.2018 |  Wieck a. Darß

Die Nominierungen stehen fest

Die Deutsche NaturfilmStiftung verleiht am 6. Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme – den Deutschen NaturfilmPreis. Die Jury hat nun 12 Kandidaten für die nächste Runde ausgewählt.

Wieck a. Darß, 23.7.2018. Bere...

Die Deutsche NaturfilmStiftung verleiht am 6. Oktober 2018 die höchste Auszeichnung Deutschlands für Naturfilme – den Deutschen NaturfilmPreis. Die Jury hat nun 12 Kandidaten für die nächste Runde ausgewählt.

Wieck a. Darß, 23.7.2018. Bereits zum elften Mal wird die Deutsche NaturfilmStiftung die deutschlandweit höchstdotierte Auszeichnung für den besten Naturfilm vergeben. Aus der großen Anzahl der eingereichten Filme hat die Jury nun 12 Kandidaten ausgewählt, die auf dem Darßer NaturfilmFestival vom 3. bis 7. Oktober 2018 um die Preise konkurrieren werden.

Die Nominierten sind: Terra X – Unsere Wälder von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus; Der Lachszähler von Kanada von Rosie Koch; Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie von Johan von Mirbach; Wildes Deutschland – Das Erzgebirge von Uwe Müller; Überraschungseier – Neues von Kuckuck und Co. von Volker Arzt und Dietmar Nill; White Wolves – Ghosts of the Arctic von Oliver Goetzl; Auf der Jagd – Wem gehört die Natur? von Alice Agneskirchner; Die Hohe Tatra von Erik Baláž; Klimakiller Holzkohle von Johannes Bünger und Vivien Pieper; Der Kleine Panda von Axel Gebauer; Auf Wiedersehen Eisbär – Mein Leben auf Spitzbergen von Asgeir Helgestad sowie Magie der Fjorde von Jan Haft.

Traditionell wird der Preis in fünf Kategorien vergeben, deren Einzelpreise mit insgesamt 21000 Euro dotiert sind. Die beiden Kategorien für die Hauptpreise heißen Wildnis Natur und Mensch und Natur. Dann folgen Jury-Preise für herausragende Leistungen sowie eine Publikumswahl und der Preis der Kinderjury. In den beiden höchstdotierten Kategorien geht es der Stiftung darum, herausragende Naturfilme zu würdigen, die auf besonders beeindruckende Weise die Schönheit der Natur zeigen oder das häufig konfliktreiche Verhältnis zwischen Mensch und Natur beleuchten. Auf dem Wettbewerb können ausschließlich Filme antreten, für die zu mindestens 50 Prozent eine deutsche Produktionsfirma verantwortlich ist.

Die Jury besteht aus dem Biologen und Botanikprofessor Hans Dieter Knapp, der Videoeditorin und Dokumentarfilmerin Maria Hemmleb, der ZDF-Redakteurin Margrit Lenssen, der Biologin und Filmproduzentin Dr. Petra Löttker sowie dem Naturfilmer Yann Sochaczewski. Sie werden nun aus den 12 Kandidaten die Sieger ermitteln. Den Preis vergibt die Deutsche NaturfilmStiftung alljährlich im Rahmen des Darßer NaturfilmFestivals.

Auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst treffen sich auch in diesem Jahr wieder Filmemacher, Naturbegeisterte und Vertreter der Naturschutzbranche zu Filmvorführungen, Diskussionsrunden und einem bunten Programm rund um den Naturfilm. Die Preisverleihung für die Sieger wird am 6. Oktober in Wieck stattfinden. Die Stiftung verleiht bereits seit 2008 den Deutschen NaturfilmPreis, der inzwischen mehr als 4500 film-und naturbegeisterte Besucher aus allen Teilen Deutschlands an die Ostseeküste zieht. Partner sind unter anderem die Deutsche Wildtier Stiftung, das Land Mecklenburg-Vorpommern, der Sender NDR und die Darß-Gemeinden. Die Ehrung für Naturfilmer hat das Ziel, das Genre Naturfilm für Macher, Sender, das Publikum, aber auch für Naturschutz und Politik zugänglicher zu machen. Denn es ist ein Verdienst der Naturfilmer, bedrohte Tierarten und Naturräume in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen und Interesse für sie zu wecken. Aus diesem Grund will die Deutsche NaturfilmStiftung Filmemacher würdigen und gleichzeitig eine Plattform und Unterstützung für ihre oft schwierige und mit erheblichem Aufwand verbundene Arbeit bieten.

Auch den Nachwuchs fördert die Deutsche NaturfilmStiftung: Filmbegeisterte Kinder und Jugendliche können am NaturfilmCamp vom 13. bis 17. August teilnehmen und selbst Naturfilme drehen, die auf dem Festival gezeigt werden.

Die Nominierungen stehen fest
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